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Neuausrichtung bei Warsteiner
Die Warsteiner Gruppe strukturiert um. Neben einer Reihe von internen Maßnahmen werden auch die Produktionsstandorte reduziert. Im März wird das Unternehmen die Produktion des bislang in Neuss gebrauten Altbiers Frankenheim nach Warstein verlagern. Von dieser Maßnahme sind insgesamt 20 Arbeitsplätze betroffen. Weitere 30 Arbeitsplätze fallen einer neuen Vertriebsstruktur zum Opfer. Im Vordergrund stehen eine klare Trennung zwischen Handel- und Gastronomievertrieb sowie eine einheitliche Vertriebsorganisation über alle Brauereien der Gruppe, meldet das Unternehmen.
Die Gesamtverantwortung für das nationale Handelsgeschäft leitet ab sofort Nils Handke. Unterstützt wird er von Torsten Fickert, der fortan als Vertriebsdirektor die Feldorganisation leitet. Für das bundesweite Ergebnis des Kanals Gastronomie zeichnet Lothar Menge verantwortlich. Er wird unterstützt von drei regionalen Vertriebsdirektoren: Hans-Peter Schilken (Region Nordost), Rainer Cox (Region West) sowie Klaus-Dieter Nicola (Region Süd), der von Prinz Luitpold von Bayern zudem die Geschäftsführung Vertrieb der König Ludwig Brauerei übertragen bekommen hat. Darüber hinaus wird zum 1. Januar ein deutschlandweit neues Rampensystem installiert, was eine breitere Verfügbarkeit der Produktpalette an allen Brauereistandorten sicherstellen soll. „Um langfristig den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern, müssen wir die Kapazitäten bündeln", erklärt Stephan Fahrig, Kaufmännischer Geschäftsführer der Gruppe.
Um die Marke Warsteiner zu festigen, wurden aktuell die Etiketten modernisiert und der Sechserpack neu gestaltet. Ab Januar 2009 soll die neue Produktausstattung im Markt sein. Marketingdirektorin Kirsten Mißfeld: „Der Etiketten-Relaunch ist ein dringender Schritt, der jetzt an der Zeit war. Der Wunsch nach Weiterentwicklung und Optimierung war im Markt spürbar." Mit dem neuen Design sei Warsteiner ein Unikat auch ohne Individualflasche.